Wissen, was drin ist.
Labor AVS Unterentfelden, Referenz: Ausschreibung, Projektierung, Realisierung, Digitale Planung

Planung, Organisation, Realisierung

Alles fliesst. Die Zeit, die Informationen, die Daten.

Von der Idee über die Ausführung bis zur Nutzung – wir begleiten Sie durchgehend. Wir sind Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um den gesamten Planungs- und Realisierungsprozess. Sei es auf ökonomischer oder organisatorischer Ebene, wir halten Ihr Projekt in Fluss. Einen besonderen Fokus legen wir auf Nachhaltigkeit. Auch künftige Generationen sollen eine intakte ökologische und ökonomische sowie sozial funktionierende Immobilie vorfinden.

Digitale Planung mit Building Information Modeling (BIM)

Daten bestimmen den Fluss der Projekte. In unseren Abläufen, bei Planung, Kalkulation und Realisation spielt deshalb Building Information Modeling eine Hauptrolle. Wir verstehen BIM als ganzheitlich integrierte Methodik, um Produktivität und Effizienz in Planung und Realisierung zu steigern. Ein digitales Gebäudemodell erhöht die Qualität der Plandaten und die Transparenz. Die Auswirkungen einer BIM-basierten Planung reichen weit über die Realisierung hinaus und schaffen Mehrwerte für den gesamten Life-Cycle eines Bauwerks. Wir beraten Bauherrschaften im Zusammenhang mit digitaler Planung und Modellierung, wir übernehmen das gesamte Datenmanagement, wir organisieren digitale Kooperationplattformen, wir kalkulieren modellbasiert. 

Mehr zu unserem BIM-Angebot.

Aktuell

Ein bedeutender Schritt für die Zukunft der Schulanlage Hinterbüel

20.03.2025 — Die Erweiterung der Schulanlage Hinterbüel in Wangen bei Olten markiert einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung moderner Bildungsinfrastrukturen. Der offizielle Spatenstich am 28. Februar 2025 läutete den Beginn der Bauarbeiten für das neue Schulgebäude und den Kindergarten ein.

Effiziente Planung als Basis für eine erfolgreiche Umsetzung
Die wirtschaftliche und nachhaltige Umsetzung von Bauprojekten erfordert eine detaillierte Analyse, um Budgets effizient zu nutzen und die definierten Qualitätsstandards einzuhalten. Dass die Bevölkerung Wangens dem Baukredit in Höhe von 10,5 Millionen Franken mit über 70 Prozent Zustimmung zustimmte, zeigt das Vertrauen in die Planung und transparente Kostenstruktur. 

Ein durchdachtes Raumkonzept für eine optimale Nutzung
Das von den Architekten Guerra Clauss entworfene Siegerprojekt "Wo die wilden Kerle wohnen" schafft eine inspirierende Lernumgebung für die kommende Generation. Mit sechs neuen Klassenzimmern, zwei Kindergärten sowie zusätzlichen Park- und Fahrradabstellplätzen bietet das Gebäude flexible Nutzungsmöglichkeiten. Ziel war es, Räumlichkeiten zu schaffen, die sowohl funktional als auch wirtschaftlich sinnvoll gestaltet sind.

Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Verantwortung
Nachhaltige Bauweisen, ressourcenschonende Materialien und langfristig wirtschaftliche Betriebskosten sind essenzielle Aspekte eines modernen Bildungsbaus. Eine vorausschauende Kostensteuerung sorgt für Projekte, die nicht nur während der Bauzeit finanziell tragfähig bleibt, sondern auch langfristig den wirtschaftlichen Anforderungen entspricht.

Ein lebendiger Ort des Lernens entsteht
Ein Gebäude gewinnt erst durch seine Nutzer an Bedeutung. Gemeinderätin Yvonne Majnarić erwähnte in ihrer Rede Schüler, Lehrer und Hauswarte, die diesen Ort mit Leben füllen. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie eine enge Zusammenarbeit zwischen Planungsteams, Gemeinde und Schule zu einer nachhaltigen Bildungszukunft beitragen kann. 

Mit der geplanten Fertigstellung im August 2026 wird die Schulanlage Hinterbüel einen neuen, modernen Raum für Bildung und Gemeinschaft bieten – ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung komplexer Bauprojekte mit wirtschaftlichem Weitblick.

Die Büro für Bauökonomie AG ist verantwortlich für die Kostenplanung und das Baumanagement. Im Sommer 2026 werden der Kindergarten und der Erweiterungsbau der Bauherrschaft übergeben.

Bauherrschaft: Wangen bei Olten 
Architektur: Guerra Clausss Architekt:innen 
Bild: Neue Oltner Zeitung 

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«Fokus: Raum» im Kleintheater Luzern: Lösungswege gegen Wohnungsknappheit – Prof. Dr. Donato Scognamiglio im Gespräch

14.03.2025 — Am Dienstag, 13. Mai 2025, lädt die BfB AG in Kooperation mit dem Kleintheater Luzern zur nächsten Ausgabe von «Fokus: Raum» ein. Im Zentrum der Veranstaltung steht das hochaktuelle Thema «Lösungswege gegen Wohnungsknappheit». Immobilienexperte Prof. Dr. Donato Scognamiglio wird seine fundierten Einschätzungen und innovativen Ansätze präsentieren, moderiert von der erfahrenen Journalistin und Moderatorin Kathrin Hönegger.

Wohnungsknappheit: Ein Thema, das uns alle betrifft
In vielen Schweizer Städten und Regionen wird bezahlbarer Wohnraum zunehmend zur Mangelware. Steigende Mieten, knappe Bauflächen und komplexe rechtliche Rahmenbedingungen erschweren es, passende Lösungen zu finden. Prof. Dr. Donato Scognamiglio, Geschäftsführer des renommierten Immobilienberatungsunternehmens IAZI AG, wird im Gespräch aufzeigen, welche kreativen Ansätze und pragmatischen Lösungen auf dem Weg aus der Wohnungsknappheit hilfreich sein können.

Ein Abend voller Inspiration und Austausch
Moderiert wird die Veranstaltung von Kathrin Hönegger, die durch ihre offene und anregende Gesprächsführung bekannt ist. Nach der einstündigen Unterhaltung haben die Gäste die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.

Programmüberblick
Dienstag, 13. Mai 2025

Ab 17:30 Uhr: Öffentlicher Apéro
18:15 – 19:15 Uhr: Prof. Dr. Donato Scognamiglio im Gespräch
Die Teilnahme ist kostenlos, ein Ticket ist jedoch erforderlich und über die Website des Kleintheaters Luzern erhältlich.

Zur Veranstaltungsreihe: Die Veranstaltungsreihe «Fokus: Raum» bringt Menschen, die Räume planen, gestalten und nutzen, miteinander ins Gespräch. Im Rahmen dieses halbjährlich stattfindenden Talk-Formats wird darüber diskutiert, was Räume ausmacht, unter welchen Bedingungen sie genutzt werden und wie sie das Handeln der Menschen darin beeinflussen. Die Veranstaltung wird von der BfB AG in Kooperation mit dem Kleintheater Luzern organisiert.

Bilder: bolzern.ch und Mirjam Kluka

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WAS-Neubau auf Kurs: Luzern bekommt ein modernes Sozialversicherungszentrum

24.02.2025 — Noch vor dem Sommer 2026 wird das neue Sozialversicherungszentrum WAS Wirtschaft Arbeit Soziales am Standort Eichhof West in Kriens betriebsbereit sein. Damit stehen den Luzernerinnen und Luzernern alle Dienstleistungen rund um Sozialversicherungen zentral zur Verfügung. «Durch die Zusammenlegung an einen Standort kann die Luzerner Bevölkerung die Leistungen von WAS Luzern effizient nutzen und sich dort kompetent beraten lassen», sagt Guido Graf, Verwaltungsratspräsident von WAS und der WAS Immobilien AG.

Nachhaltigkeit und Innovation durch Konzept 2226
Die neuen WAS-Gebäude setzen ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit. Das innovative Konzept 2226 sorgt in den Open Space Büros für eine konstante Raumtemperatur zwischen 22 und 26 Grad – ohne klassische Heizung oder energieintensive Klimaanlagen. Stattdessen wird die Abwärme von Menschen, technischen Anlagen und Beleuchtung effizient genutzt. «Dank spezifischer Gebäudestrukturen und intelligenter Steuerung wird das WAS-Gebäude sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig sein», erklärt Urs Kneubühler, Vizepräsident des Verwaltungsrats der WAS Immobilien AG. 

Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen
Mit dem Umzug 2026 werden Synergien geschaffen, die nicht nur den Mitarbeitenden, sondern auch der Luzerner Bevölkerung zugutekommen. Durch die Zusammenlegung in einem modernen Standort können jährlich rund CHF 4.8 Mio. an Miet-, Infrastruktur-, Unterhalts- und Verwaltungskosten eingespart werden. Ursprünglich wurden die Baukosten auf CHF 120 Mio. geschätzt, aktuell belaufen sie sich auf CHF 112 Mio. für das Hauptgebäude. Zusätzlich wurde das sechsstöckige Gebäude D3 mit einer Investition von CHF 40 Mio. realisiert. Dies erfolgte im Rahmen der Reorganisation der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV), die ebenfalls in das neue Zentrum integriert wird.

Ein architektonisches Meisterwerk
Neben den nachhaltigen Aspekten beeindruckt das Bauprojekt auch mit seiner technischen Raffinesse. Eine besonders herausfordernde Ingenieurleistung stellt die spektakuläre Auskragung dar – eine halbe Brücke, auf der sieben weitere Stockwerke aufbauen. Ein einzigartiges Konzept, das schweizweit seinesgleichen sucht. Die Fassade des Gebäudes, entstanden in 24 aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten, vereint Funktionalität mit ästhetischer Perfektion. 

Mit der geplanten Eröffnung im Juni 2026 wird das Sozialversicherungszentrum WAS Luzern zu einem Vorzeigemodell für Nachhaltigkeit, Effizienz und moderne Arbeitswelten. 

Die Büro für Bauökonomie AG begleitet das Projekt seit dem Wettbewerbsverfahren in den Funktionen Bauherrenvertreter/Projektleitung Bauherr sowie bauherrenseitiges Qualitätsmanagement (PQM) und Controlling. Damit stellt sie die professionelle Steuerung der prozessualen, baulichen als auch der finanziellen Aspekte des Vorhabens sicher. Des Weiteren ist die Büro für Bauökonomie AG auf der Bauherrenseite für das BIM-Management und die Qualitätssicherung (QS) verantwortlich.

Bauherrschaft: WAS Wirtschaft Arbeit Soziales
Architektur: Gigon Guyer Partner Architekten AG
Totalunternehmung: Anliker AG Generalunternehmung 
Bilder: WAS Wirtschaft Arbeit Soziales und LZ Boris Bürgisser 

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